Archiv Spielberichte:

Bezirksliga Damen II

Spielbericht vom 18.03.2012:

HSG Großgrimma/Zeitz II - TSV Halle- Süd    13:28 (7:14)

 

Auch in diesem Spiel musste die 2. Mannschaft der HSG auf einige Spielerinnen verzichten, so dass man letztlich sogar in Unterzahl antreten musste. Also nahmen sich die Damen vor, aus einer schnellen Deckung möglichst lange die Angriffe auszuspielen. Unerschrocken stellten sich also die sechs Spielerinnen gegen den Tabellenzweiten und nicht wenige der Zuschauer rieben sich die Augen, was sie in den ersten Minuten sahen. Die Deckung der HSG wurde geschickt verschoben, so dass nur Würfe von den Außenpositionen zu gelassen wurden, die meist Beute der wiederum sehr starken Christin Stanke im Tor wurden. Im Angriff gelang es auch zwei sehenswerte Treffer zu erzielen, so stand es nach 8 Minuten immer noch 2:2. Auch in der Folgezeit ließ die aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft nur sehr wenig zu. Allerdings schloss man die Angriffsaktionen jetzt zu zügig ab, so dass die Gäste zu einfach in Ballbesitz gelangten. Dadurch konnten sich diese bis auf 2:9 absetzen (17´). Doch wer jetzt den Einbruch erwartete, sah sich getäuscht. Denn durch druckvolle 1:1 Aktionen konnte man die Gäste immer wieder in Verlegenheit bringen. Außerdem blieb man trotz Unterzahl und fehlender Wechselmöglichkeiten immer konsequent in der Rückwärtsbewegung und gestaltete so die Partie offen. Dadurch ging man mit lediglich 7:14 in die Pause. Dort sprach man über die notwendige Spielberuhigung und ging motiviert in die 2. Hälfte. Deren Anfangsphase verlief weiterhin sehr ausgeglichen bis zum 9:17. Erst dann entdeckten die Hallenser etwas das schnelle Spiel und konnten durch einige Gegenstöße auf 10:21 erweitern. Die Heimmannschaft gab sich jedoch zu keinem Zeitpunkt auf und blieb stets gefährlich. So konnte man bis zum 13:24 den Rückstand erträglich halten (54´). Die erste Zeitstrafe und eine Verletzung von Franziska Walter führten letztlich dazu, dass man zeitweilig nur noch mit drei Feldspielerinnen agierte. Dadurch konnten die Gäste noch den Vorsprung etwas erweitern. Am Ende steht ein sicherlich ungefährdeter Erfolg der Hallenser. Da man jedoch die gesamte Spielzeit in Unterzahl agieren musste, ist die Leistung sehr anerkennenswert. Das honorierten die Zuschauer auch entsprechend.

 

Stanke im Tor, Sänger(5), Linke(4), Gerster(2), Walter, Ruprecht(je 1)

Spielbericht vom 11.03.2012:

HSV Sangerhausen - HSG II   16:16 (10:9)  

 

Wieder stark ersatzgeschwächt und ohne Betreuer musste die 2. Mannschaft der HSG nach Sangerhausen zum Kellerduell der Liga reisen. Trotzdem wollten sich die Damen keinesfalls kampflos ergeben, sondern schworen sich zu einer „Jetzt erst Recht!“ Stimmung ein. Diese Motivation spürte man besonders in den ersten Minuten in der man sich, sehr sicher in der Deckung stehend, einige Möglichkeiten erarbeitete und zum 0:3 davon zog. Im Anschluss ging man jedoch etwas zu fahrlässig mit den eigenen Möglichkeiten um und musste einen 5:0 Lauf der Heimmannschaft hinnehmen. Doch statt sich aufzugeben, erinnerte man sich an die ersten Minuten und kämpfte sich, unterstützt durch eine überragende Christin Stanke im Tor, zurück in die Partie und konnte mit 6:7 und 7:8 erneut in Führung gehen. Die Partie blieb bis zur Halbzeit ausgeglichen und man ging mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine. Die Spielerinnen merkten, dass heute etwas drin war und man nahm sich vor, dort anzuschließen, wo man aufgehört hat. So verliefen auch die ersten Minuten der 2. Hälfte. Die Sangerhäuser versuchten Druck zu machen, liefen sich aber immer wieder in der starken Deckung fest. Gleichzeitig spielte man die Angriffe lange aus und wartete geduldig auf die Möglichkeiten und nutzte diese. So blieb man bis zum 12:13 stets in Front. Eine kurze Schwächperiode konnte die Heimmannschaft dann nutzen, um mit 15:14 in Führung zu gehen. Die HSG Truppe gab sich allerdings nicht auf und kämpfte verbissen um jeden Ball. So schockte auch die 16:14 Führung die Gäste nicht und man konnte mit zwei schönen Aktionen wieder ausgleichen. Der letzte Angriff gehörte den Gastgeberinnen, die nun selbst die Torhüterin mit in den Angriff nahmen. Mit gemeinsamer Anstrengung überstand die Deckung aber auch diesem Versuch und man konnte am Ende den viel umjubelten und verdienten ersten Saisonpunkt mitnehmen.

 

Stanke im Tor, Gerster(6), Ruprecht, Walter(je 3), Sänger. Linke(je 2), Demmler

Spielbericht vom 29.01.2012:

Landsberger HV - HSG 33:12 (15:7)

 

Dank an die Sieben

Zum Punktspiel der Bezirksliga der Damen zwischen dem Landsberger HV und der HSG Großgrimma/Zeitz am Sonntag, gilt ein Dank an die sieben Spielerinnen die den Weg bei der Witterung nach Landsberg auf sich genommen haben. Ohne einen Wechselspieler trat die HSG beim Tabellenersten an. Es war klar, dass da nicht viel zu holen ist, da die HSG auch noch ohne ihren Etatmäßigen Torhüter anreiste. In der Anfangsphase, ging wie zu erwarten, der Gastgeber schnell in Führung. Er setzte sich auf 9:2 ab. Franziska Walter verletzte sich zudem noch an Ihrem Wurfarm und spielte ab der 5.min mit einem Handicap. Die HSG wachte nun auf und konnte sich bis zum 11:7 (20.Spielminute) herankämpfen. Danach schwanden langsam die Kräfte und der Landsberger HV ging mit 15:7 in die Pause. In der 2. Hälfte zog der Gastgeber kontinuierlich davon (20:8 und 24:9). Der HSG fehlten die Alternativen, da dann auch die gefährlichste Spielerin Tina Linke offensiv gedeckt wurde. So ging das Spiel auch in seine Schlussphase. Durch den Kräfteverschleiß kamen die Gastgeber zu leichten Ballgewinnen und dementsprechend einfachen Kontertoren. Das Spiel endete deutlich mit 33:12 für den Landsberger HV. Die sieben Spielerinnen haben dennoch gekämpft und sich nie aufgegeben.

 

Spielerinnen: Jenny Ruprecht im Tor, Annika Zech (1), Diane Neitzsch, Meike Haertel (2), Nicole Sänger (1), Tina Linke (8), Franziska Walter

Spielbericht vom 14.01.2012:

Weißenfelser HV 91 II - HSG Großgrimma/Zeitz II 36:18 (19:9)

 

Stark ersatzgeschwächt musste die junge HSG Truppe zum Burgenlandkreisderby in Weißenfels antreten. Trotzdem wollte man sich so gut es ging verkaufen und über eine solide Deckung und druckvolle Aktionen im Angriff, das Geschehen möglichst offen gestalten. Allein es gelang von Beginn an nicht, die erfahrene Weißenfelser Sieben an deren Kombinationsspiel zu hindern. Zu statisch gestaltete sich die Deckungsarbeit, so dass immer wieder einfache Tore aus dem Rückraum zu gelassen werden mussten. So konnten sich die Einheimischen schnell auf 4:0 absetzen (5´). Durch einige schöne 1:1 Situationen gelang es der HSG dann zumindest im Angriff effektiver zu werden, allerdings blieb die Deckungsarbeit letztlich Stückwerk. So gelang es auch nicht nach dem 11:7, weiter aufzuholen. Nun machte sich auch die mit nur einem Auswechselspieler besetzte Bank bemerkbar, so dass bis zur Pause die Partie mit einem 19:9 schon fast zu Gunsten der Gastgeberinnen entschieden war. In der Kabine wurde besonders über die fehlende Abstimmung in der Deckung und die teilweise überhasteten Abschlüsse gesprochen und die Mannschaft ging motiviert in die 2. Hälfte. Deshalb konnte man die Partie auch offener gestalten und zumindest den Abstand nicht größer werden lassen (22:13 in der 40. Spielminute). Es fehlten aber letztlich die zündenden Ideen im Angriffsspiel. Zwar bemühte man sich, die Angriffe länger auszuspielen, vergaß dabei aber zu oft die Torgefahr. Dadurch konnte sich der WHV mit zunehmender Spieldauer und dem merklichen Kräfteverschleiß der HSG weiter absetzen. Nach dem 31:18 (53´) verletzte sich zu allem Überfluss auch noch eine Spielerin des ohnehin dünn besetzten Rückraums, so dass bis zum Abpfiff nichts zählbares mehr gelang. Das Ergebnis spiegelt leider das Kräfteverhältnis an diesem Tag aber auch die mangelnde Trainingsbeteiligung der letzten Wochen wieder. Bleibt zu hoffen, dass bald wieder die Möglichkeit besteht, gezielter an den gezeigten Schwächen zu arbeiten.

 

Stanke im Tor, Ruprecht, Gerster(je 6), Walter(3), Haertel(2), Zech(1), Neitzsch, Kuhnt

Spielbericht vom 29.10.2011

TSV Halle-Süd - HSG Großgrimma/Zeitz 27:20 (16:9)

 

Im Spiel gegen den derzeitigen Tabellenführer der Bezirksliga wollte man konzentrierter in der Deckung stehen als zu letzt und den Aufwärtstrend im Angriffspiel fortsetzen. Die Anfangsminuten gestalteten sich relativ ausgeglichen (2:2), allerdings merkte man der Mannschaft etwas fehlenden Biss in der Deckung an, so dass die Einheimischen mit einfachen Toren aus dem Rückraum zum Erfolg kamen (6:4 nach 17´). Dazu kam besonders von den Außenpositionen eine eher schwache Wurfquote, so dass sich die Einheimischen innerhalb weniger Minuten auf 12:5 absetzen konnten. Danach verlief die Partie zwar wieder ausgeglichen, letztlich gingen die Gastgerberinnen aber mit einer beruhigenden Führung in die Pause. Trainer Dirk Reim mahnte in der Pause auch den fehlenden Biss in der Deckung an und forderte konzentrierte Aktionen im Angriffsspiel. Das beherzigte die Mannschaft, die deutlich energischer aus der Kabine kam und besonders in der Deckung, unterstützt durch schöne Paraden von Christin Stanke im Tor, kaum noch etwas zu ließ. So konnten man über die Stationen 18:10 auf 19:15 und 22:18 (52´) aufschließen. Einzig die immer noch schwache Chancenverwertung verhinderte eine endgültige Aufholjagd, so dass am Ende eine klare Niederlage stand, die aber hoffen lässt, dass in Zukunft endlich Punkte eingefahren werden können. Dazu müssen die Damen aber kontinuierlicher spielen. Immer erst einem hohen Rückstand hinterher zu laufen, macht es sehr schwer. Allerdings überwogen diesmal die positiven Ansätze, auf denen man jetzt aber aufbauen muss.

 

Stanke im Tor, Linke(6), König(5), Ruprecht(4), Neitzsch(2),Walter, Zech, Haertel(je 1), Steinkopf, Gerster

 

Spielbericht vom 09.10.2011:

HSG Großgrimma/Zeitz - HSV Sangerhausen 16:20 (7:11)

 

Nach dem Sieg der Ersten wollte auch die Zweite zeigen, dass sie besser Handball spielen kann, als es die ersten beiden Ergebnisse vermuten lassen. Dementsprechend ausgeglichen begann die Partie und war geprägt durch ein gegenseitiges Abtasten. Nach dem 3:3 gelang es den Gästen allerdings einige Unachtsamkeiten in der Deckung der Einheimischen zum 3:6 zu nutzen (11´). Danach bissen sich die Gastgeberinnen jedoch zurück ins Spiel und konnten die Partie wieder offener gestalten. Allerdings merkte man der Mannschaft auch an, dass sie in dieser Formation selten gemeinsam spielen, so dass oftmals nur durch Einzelaktionen aus dem Rückraum Torgefahr entstand. Das sollte sich auch als das größte Problem erweisen. So stand die Deckung eigentlich sicher, aber im Angriff fehlte gelegentlich die Bewegung, die Trainer Dirk Reim immer wieder einforderte. So ging es mit 7:11 in die Pause. Dort versuchte das Trainergespann Dirk Reim und Jan Förster noch einmal flexibleres Angriffspiel zu fordern. Konzentriert ging man in die 2. Hälfte und konnte auch den Anschluss herstellen. Allerdings forderte der größere Aufwand im Angriff seinen Tribut in der Deckung, so dass man die Gäste häufig nur zu Gunsten eines Strafwurfes stoppen konnte. Nach dem 12:13 Anschluss schien zwar alles wieder offen zu sein. Einzig, man merkte jetzt den beiden torgefährlichsten Angreifern, Tina Linke und Carola König das bereits absolvierte Spiel der Ersten an. Das konnte leider nicht kompensiert werden, so dass man die Gäste vom zwischenzeitlichen 14:17 auf 14:20 ziehen lassen musste. Die letzten Minuten reichten nur noch zur Ergebniskosmetik. Insgesamt zeigte die Mannschaft jedoch größere Geschlossenheit als zu letzt und viel Einsatz besonders in der Deckung. Im Angriffsspiel muss man jedoch noch variabler werden und die Last auf mehrere Schultern verteilen. Insgesamt ist die Entwicklung jedoch sehr positiv.

 

Stanke im Tor, Linke(7), König(6), Ruprecht(3), Walter, Steinkopf, Zech, Sänger, Demmler, Neitzsch, Haertel, Gerster

 

Bericht: Jan Förster

 

Spielbericht vom 25.09.2011:

Langenbogener SV- HSG Großgrimma/ Zeitz II 25:8 (13:4)

 

Die Sorgenfalten von Trainer Dirk Reim werden derzeit immer tiefer. Er meinte: Da gibt es nichts zu beschönigen. Wir haben gegen lediglich 7 Gegnerinnen einfach nur schwach gespielt. Kaum einer übernimmt im Angriff Verantwortung. Dazu kommen dann einfache technische Fehler und eine schwache Deckungsarbeit. Sicherlich hatte man in der Partie Pech mit zwei Verletzungen. Besonders Christin Steinkopf wird nach ihrer erneuten Knieverletzung auf unbestimmte Zeit ausfallen. Gravierender ist aber, wie man sich in sein Schicksal ergibt. Bevor man überhaupt an der Partie teilnahm, stand es schon 5:0 für die Gastgeberinnen. Man merkt dem Spiel der Zweiten an, dass es im Training nur sehr selten zu einer ausreichenden Gelegenheit zum Einspielen kommt. Es ist allerdings schade, dass aus den individuellen Fähigkeiten, die sehr wohl vorhanden sind, so wenig gemacht wird. Da fehlt im Moment wohl auch noch ein bisschen die Bereitschaft auch für ein neuformiertes Team Alles zu geben. So konnten die ohne Auswechselmöglichkeit angetretene Heimsieben ganz beruhigt ihre Kreise ziehen und kam regelmäßig zu viel zu leichten Treffern. Dadurch konnte bis zur Pause ein beruhigendes 13:4 herausgeworfen werden. Auch die Aufforderung konsequenter in der Deckung zu zugreifen und im Angriff Chancen durch druckvolles Spiel herauszuarbeiten, blieben ungehört. So ähnelte sich die 2. Hälfte der 1. und die Einheimischen konnte einen relativ gemütlichen Handballnachmittag mit einem 25:8 beenden.

 

Stanke im Tor, König(3), Ruprecht(2), Walter, Linke, Steinkopf(je 1), Zech, Sänger, Kuhn


Bericht: Jan Förster