Archiv Spielberichte:

Bezirksliga weibliche Jugend C

Spielbericht vom 14.04.2012:

VfB Bad Lauchstädt - SV Großgrimma 12:45 (5:20)

 

Ohne den Gegnern zu nahe treten zu wollen, das Spiel der C in Schafstädt hatte mit einem ernsthaften Handballspiel recht wenig zu tun. Die Heimmannschaft trat nur zu sechst und offensichtlich ohne Torhüter an. Trainer Jan Förster forderte trotzdem konzentriert zu spielen und sich Chancen zu erarbeiten. Einzig, die mangelnde Laufbereitschaft der Gastgeberinnen und teilweise auch die fehlende Lust von ihnen, ließen überhaupt keinen Spielfluss geschweige denn Spielfreude aufkommen. Meist wurden die Angriffe recht frühzeitig unterbunden und dann Gegenstöße gelaufen. Einzig die agile Außenspielerin der Gastgeberinnen und einige Rückraumwürfe sorgten überhaupt für etwas Torgefahr. So gab es auch bereits nach 5 Minuten beim 1:7 keinen Zweifel, wie die Partie ausgehen würde. So störten auch die recht frühen Wechsel nicht und man baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Einzig man ging noch etwas fahrlässig mit den Chancen um, sonst hätte es noch höher als „nur“ 5:20 zur Halbzeit stehen können. In der 2. Hälfte das gleiche Bild. Bad Lauchstädt hatte den Ball, schaffte kaum druckvolle Aktionen und warf meist unmotiviert aus der 2. Reihe aufs Gehäuse. Dann folgte ein schneller Angriff der SVG Sieben und es gab ein Tor. Insgesamt war es einfach nur langweilig. Nach dem Komplettwechsel zur Mitte der Hälfte gab es einige kleinere Abstimmungsprobleme in der Deckung, die am Spielverlauf aber nichts änderten. So ging die Partie sang- und klanglos an die SVG - Mannschaft, ohne dass man hätte tiefer gehende Erkenntnisse gewinnen können. Erfreulich war, dass sich alle Feldspielerinnen als Torschützen auszeichnen konnten.

 

Tschorba im Tor, Renz(8), Danielzig(7), Brendel(6), Amthor(5), Frick(4), Pillert, Worms, Walter(je 3), Lexa, Wörner(je 2), Keil(1)

 

Spielbericht vom 31.03.2012:

BSV Fichte Erdeborn - SV Großgrimma 22:26 (10:12)

 

So richtig freuen mochte sich Keiner beim SVG nach dem ersten Sieg gegen eine „Spitzenmannschaft“ der Liga. Zu sehr war allen Spielerinnen bewusst, dass man eine bessere Platzierung im Verlauf der Serie bereits verspielt hatte. Trotzdem wollte man endlich einmal ein Spiel gegen einen gleichwertigen Gegner gewinnen. Entsprechend motiviert ging man in die Partie. Die Anfangphase war jedoch ein Spiegelbild der gesamten Saison. In der Deckung wurde geackert und gerackert, um Bälle zu erobern und im Angriff wurde versucht, über schnelles Spiel und konsequente 1:1 Handlungen Chancen zu erzwingen. Einzig man blieb zu harmlos besonders mit den Wurfchancen. So konnten die Gastgeberinnen über das 2:2 in der 4. Spielminute bis zum 7:5 in der 12. sich einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Zu oft zeigten sich dabei auch überhastetes Defensivverhalten der SVG- Mannschaft, welches einfache Heimtore aus dem 1:1 oder über den Kreis ermöglichte. So konnte man denken, das Spiel verläuft wie alle bisherigen „Spitzenspiele“ der SVG Mädchen. Doch das sollte sich nun ändern. Trainer Jan Förster forderte konsequenteres Deckungsverhalten und er wurde gehört. Denn nach dem 7:7 Ausgleich in der 16. Spielminute arbeiteten die Spielerinnen deutlich besser zusammen und konnten so ein effektives Aufbauspiel der Erdebornerinnen unterbinden. Einzig die Kreisspielerin bekam man nie richtig in den Griff, so dass diese immer wieder Tore erzielen oder sich Strafwürfe erarbeiten können. Insgesamt wirkte die SVG- Truppe besonders über die starke Aufbaureihe Rebecca Amthor, Jasmin Danielzig und Luisa Brendel aber spielerisch überlegen und münzte dieses optische Übergewicht nun auch in Tore um. Mit 10:12 ging es in die Pause. Hier mahnte Trainer Jan Förster vor allem mehr Konzentration im Abschluss an und forderte die Spielerinnen auf, den Sack zu zu binden. Direkt nach der Pause konnte Erdeborn noch einmal auf 11:12 anschließen, danach blieb jedoch die SVG Truppe spielbestimmend. Immer wieder gelang es, Bälle abzufangen und zu Gegenstößen zu nutzen oder spielerisch sich auch schöne Gelegenheiten über den Kreis oder Außen zu erarbeiten Einzig die Chancenverwertung blieb schwach. Da das jedoch ein bekanntes Problem ist, hieß es nur, sich immer wieder die Möglichkeiten zu erarbeiten und das gelang an diesem Sonnabend. Auch die jeweiligen Wechsel brachten keinen Qualitätsverlust. Insgesamt spielte die SVG- Mannschaft das Spiel souveräner nach Hause, als es das Ergebnis aussagt. Denn bei ein bisschen mehr Wurfeffektivität, hätte man deutlich höher gewinnen können.

 

Tschorba im Tor, Brendel, Danielzig(je 7), Amthor(5), Keil(2), Frick, Müller, Worms, Lexa, Walter(je 1), Renz, Wörner

Spielbericht vom 25.03.2012:

SVG - Weißenfelser HV´91   20:23 (10:12)

 

Manchmal kann Handball auch gemein sein. Zumindest merkte man der Mannschaft durchaus an, dass das Nachbarschaftsderby gegen Weißenfels eigentlich hätte anders ausgehen können. Letztlich war es das Spiel SV Großgrimma gegen Lena Matte (17 der 23 Treffer). Die überragende Weißenfelser Akteurin hielt im Zusammenspiel mit ihrer starken Torhüterin Jasmin Händler den WHV auf der Siegerstraße. Aber zum Spielverlauf: Trainer Jan Förster forderte vor der Partie noch einmal Alles. Da man die wichtigsten Spiele dieser Saison bereits verloren hatte, geht es letztlich bei der Platzierung nur noch um die berühmte „goldene Ananas“ oder den undankbaren 4. Platz in der Tabelle. Trotzdem konnte bei einem Sieg die Meisterschaft spannend gehalten werden. Entsprechend motiviert und konzentriert startete man in die Partie, ließ mit der gewohnt aggressiven Deckung wenig zu und spielte selbst druckvoll aufs Tor. Das 4:1 war die Folge. Dann verlor man etwas den spielerischen Faden und wurde durch das probateste Mittel der Gäste: Eine Freiwurfmauer und Lena Matte dahinter, quasi chancenlos gelassen. So stand es plötzlich 4:7 für die Gäste, ehe Trainer Jan Förster in einer Auszeit die SVG Mannschaft an ihre Stärken erinnerte. So fand man über einige schöne Kreisanspiele und druckvolle Aktionen über die Außen zurück in das Spiel. Bereits jetzt deutete sich jedoch an, dass man einfach mehr spielerischen Aufwand und auch Wurfversuche benötigte, um erfolgreich zu sein. Trotzdem blieb man beim Pausenstand von 10:12 in Schlagdistanz. In der Pause besprach man noch mal besonders die Deckungsarbeit. Aus dem Positionsangriff ließ man wenig zu, allerdings fehlten die gewohnten Gegenstöße und das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff, um wirklich effektiv zu sein. Das sollte sich nun ändern. In der 2. Hälfte gehörten eigentlich nur die ersten 4 Minuten den Gästen. Nach dem 11:15 für die WHV- Mädchen, gelang es die bewegliche Deckungsarbeit in Zählbares umzusetzen. Endlich konnte man Bälle, ohne gefährliche Freiwürfe zu produzieren, erobern und im Gegenstoß oder erweiterten Gegenstoß zum Torerfolg nutzen. Einzig die vergebenen Würfe blieben ständiger Begleiter der Partie. Trotzdem hatte die SVG spätestens mit dem 17:17 Ausgleich die Partie eigentlich im Griff (40´). Einzig die einfachen Tore aus dem Rückraum hielten Weißenfels im Spiel. Die Spannung blieb hoch und die Partie wogte hin und her. Allerdings gelang der SVG- Sieben nicht die sicherlich psychologisch wichtige Führung. So kam nach dem 19:19 auch der kleine Knackpunkt der Partie, als man in kurzer Folge zwei freie Gegenstöße und einen Strafwurf vergab und Weißenfels effektiv über Lena Matte zum vorentscheidenden 19:21 vier Minuten vor Abpfiff erhöhte. Trotzdem kämpften die SVG Mädchen weiter und erzwangen über einen erneuten Gegenstoß das 20:21. Doch leider war es wieder einer der Freiwürfe der postwendend zum 20:22 führte. Als man dann in direkter Folge ein klasse Anspiel an den Kreis wieder nicht verwerten konnte, war die Partie endgültig entschieden. Selbstverständlich blieb es der Halblinken des WHV vorbehalten, dass letzte Tor zu erzielen und damit den Spielverlauf faktisch in einer Aktion zu illustrieren. Trainer Jan Förster meinte zur Partie: Eigentlich habe ich nicht viel zu meckern: Die Mädchen haben beweglich agiert und alle haben durchgängig gekämpft. Auch wenn heute nicht ganz so viel gewechselt wurde, stellte sich jeder in den Dienst der Mannschaft, wenn er auf der Platte stand. Einzig die letztlich körperliche Überlegenheit einer Spielerin und der gewohnt fahrlässige Umgang mit unseren Möglichkeiten verhinderte heute ein besseres Ergebnis.

 

Tschorba im Tor, Danielzig(6), Amthor(4), Wörner(3), Brendel, Frick, Pillert (je 2), Walter(1), Keil, Renz, Lexa, Worms

Spielbericht vom 17.03.2012:

SV Friesen Frankleben - SVG     22:21 (14:11) 

 

Im Hinspiel siegten die SVG-Mädels gegen die Friesen aus Frankleben mit 25:19. Um in dieser Saison noch ein Anrecht auf einen Medaillenplatz zu haben, musste ein Sieg her. Entsprechend wurde unbedingter Einsatz der Mannschaft gefordert. Das hatten die Mädchen auch verstanden und gingen hoch motiviert in die Partie. Die gewohnt aggressive Deckung hinderte Frankleben an einem geordneten Aufbauspiel. Jedoch gelang es den Hausherrinnen durch geschickte Kreisanspiele und Rückraumwürfe eine hauchdünne Führung herauszuwerfen (5`, 4:3) Bis zur 22. Minute verlief das Spiel ausgeglichen. Besonders Y.Keil, J.Frick und L. Brendel hielten den SVG in dieser Phase im Rennen. Doch leider wurde die Gäste-Sieben zum Ende der 1. Halbzeit unsicher und vergab sichere Chancen oder spielte ungenaue Pässe. Somit stand es zur Halbzeit 14:11 für die Franklebener. In der Pause forderte Co-Trainerin F.Schmalz mehr Konzentration im Abschluss. Man solle weiter Druck machen. So eingestellt begannen die SVG- Mädchen wieder druckvoll und erkämpften sich in der Deckung das ein um andere Mal den Ball. Doch leider nutze man diese Konterchancen nicht und scheiterte an der Friesener Torhüterin bzw. am Pfosten. Dann war es J. Danielzig, welche durch 2 Tore in Folge ihre Mannschaft zum 16:16 (39`) heranbrachte. Die letzten 11 Minuten waren geprägt von Spannung und Dramatik. Durch kleine Unzulässigkeiten ließen die Gäste die Friesen-Sieben auf 20:17 enteilen. Jedoch war damit nicht das letzte Wort gesprochen. Die SVG-Mädels mobilisierten noch einmal all ihre Kräfte und schlossen auf 21:20 (47´) auf. Dann fehlte leider in dieser heißen Schlussphase die Cleverness. Zu überhastet schloss man die Angriffe ab, ohne eine gute Wurfposition zu haben. Am Ende ging man als trauriger Verlierer mit 22:21 vom Platz.

 

Tschorba im Tor, Danielzig(5/2), Wörner, Amthor (1), Frick(3), Walter (1), Brendel (6), Lexa, Renz, Keil (3)

Spielbericht vom 10.03.2012:

SV Großgrimma - SG Saaletal Reichhardtswerben-Prittitz   26:16 (11:10)

 

Am Samstag war die Vertretung der SG Saaletal in Hohenmölsen zu Gast. In der Hinrunde hatte man noch klar mit 33:5 gesiegt. Die Gäste ließen jedoch u. a. durch ein Unentschieden gegen den derzeitigen Tabellenführer in den letzten Wochen aufhorchen. Dass das kein Zufall war, zeigten die ersten Minuten. Die Gäste verteidigten geschickt gegen die Angriffe des SVG und drangen konsequent auf 1:1 Situationen. So musste ein 0:2 und 1:3 in der Anfangsphase hingenommen werden. Scheinbar fehlte auch einfach die richtige Einstellung zum Gegner, da man in der Deckungsarbeit den Gegner zu oft gewähren ließ. Erst in der Folgezeit fing sich das Team. Und konnte mit 4:3 in Führung gehen (9´). Trotzdem blieb die Partie sehr ausgeglichen. Im Deckungsverbund fehlte die Laufbereitschaft und im Angriff wurde oftmals kopflos agiert und eher die schlechte Wurfposition von Außen genommen, anstatt sich gefährliche Möglichkeiten zu erarbeiten. Beim Stand von 8:8 in einer von beiden Seiten fair geführten Partie (nur 1 (!) Gelbe Karte im gesamten Spiel) kam in einer Gegenstoßaktion beim Kampf um den Ball eine Saaletaler Spielerin zu Fall. Mit einem Strafwurf konnte man leben. Eine progressive Strafe als Prävention hätte man vielleicht auch noch akzeptieren können. Die Rote Karte gegen Rebecca Amthor, die der Schiedsrichter zog, war jedoch vollkommen überzogen und schockierte Zuschauer, Trainer und Mannschaft des SVG. So gelang bis zur Halbzeit auch nicht mehr viel und man konnte lediglich mit 11:10 in die Kabine gehen. Trainer Jan Förster forderte mehr Engagement besonders in der Deckungsarbeit und keine Trotzreaktion der Mannschaft. Das beherzigte diese. Denn trotz des schnellen Ausgleichs zum 11:11 stand in der 2. Hälfte eine andere Mannschaft auf dem Feld. Nun arbeitete man konsequenter in der Deckung und ließ nur noch wenig zu. Im Angriff spielte man gleichzeitig zielstrebiger und erzwang Tore. So konnte man sich über 16:11 bis auf 21:13 in der 41. Spielminute absetzen. Einzig die Chancenverwertung bleibt das Manko dieser Saison. Da man aber bis auf wenige Einzelaktionen den Saaletalerinnen in der gesamten zweiten Hälfte wenig Spielraum ließ, verließ man am Ende verdient mit 26:16 das Spielfeld.

 

Tschorba im Tor, Brendel, Danielzig(je 7), Frick, Pillert(je 3), Keil, Renz(je 2), Müller, Wörner (je 1), Walter, Amthor

Spielbericht vom 28.01.2012:

TSG Freyburg - SV Großgrimma 11:37 (6:15)

 

Da einige Spielerinnen verhindert waren, trat die C- Jugend zum Auswärtsspiel in Freyburg mit nur 9 Spielerinnen und zweier Hilfen aus der D- Jugend an. Da unter Anderem kein Torhüter teilnehmen konnte, mussten Samantha Zech aus der D- Jugend und Yasmin Keil diese Position bekleiden. Beide machten ihre Sache gut. Besonders bei Yasmin Keil entdeckte man sogar ungeahnte Talente, da sie sonst der Kreisspieler der Mannschaft ist. In der Anfangsphase tat man sich, auch geschuldet der etwas ungewohnten Hallenmaße, recht schwer. Dadurch konnte Freyburg bis zum 4:5 den Anschluss halten. Dann wurde aber besonders die Deckungsarbeit aktiver und es gelang sich mit 4:9 etwas abzusetzen (16´). Da man nun konsequenter in die Gegenstöße lief, konnte man sich bis zur Halbzeit beruhigend auf 6:15 absetzen. Auch die ersten Minuten der 2. Hälfte verliefen recht ausgeglichen (9:18 in der 29´), bevor man die Zügel wieder etwas anzog. Zu gute kam der SVG Truppe dabei die bessere Beweglichkeit im Deckungsverhalten und die offensiven 1:1 Aktionen. Die auch konditionell abbauende Heimmannschaft hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen, so dass in der verbleibenden Spielzeit angetrieben von einer effektiven Jasmin Danielzig noch ein 19:2 Lauf aus Sicht der SVG herausgeworfen werden konnte. Am Ende war der Sieg in dieser Höhe verdient, auch wenn man aufgrund der Tabellenkonstellation von einem Pflichtsieg sprechen musste. Nun gilt es den Blick auf die folgenden Aufgaben zu richten und weiter konzentriert im Training an den offenbarten Problemfeldern zu arbeiten.

 

Zech und Keil im Tor, Danielzig(14), Walter und Frick(je 6), Amthor(5), Worms(4), Lexa(2), Renz(1)

Spielbericht vom 22.01.2012: 

SV Großgrimma - Langenbogener SV 25:15 (13:5)

 

Vor der Partie forderte Trainer Jan Förster besonders Konzentration in der Deckung und ein schnelles Umkehrspiel. Das beherzigten die Spielerinnen von Beginn an und unterbanden mit einer sehr konzentrierten und engagierten Deckungsarbeit jegliche Angriffsbemühen der Gäste. Die Folge war ein schnelles 4:0 (6´). Auch in der Folgezeit änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Gästemannschaft spielte begünstigt durch eine nicht existente Passivspielauslegung der Schiedsrichter und kleinlicher Freiwurfpfiffe im Durchschnitt fast 2 Minuten ihre Angriffsaktion und die SVG Mannschaft nutzte entweder eine Balleroberung oder schnelles Umkehrspiel, angetrieben durch eine agile Rebecca Amthor, zu einfachen Toren. Dadurch enteilte man bis zur Mitte der Halbzeit auf 8:2. Die anschließenden Wechsel nahmen etwas das Zwingende aus dem Spiel der SVG Mannschaft, ermöglichte der aufopferungsvoll kämpfenden Gästemannschaft aber trotzdem nur wenige Möglichkeiten. Die Halbzeitpause nutzte der Trainer, um die Mannschaft aufzufordern, weiter konzentriert zu agieren und das Tempo hochzuhalten. Das beherzigte die Mannschaft in der Anfangsphase der zweiten Hälfte und baute die Führung weiter auf 20:7 (35´) aus. Nun spürte man, dass etwas die letzte Spannung fehlte und man ließ die gut agierende Virginia Tschorba im Tor das eine oder andere mal zu oft allein. Trotzdem konnte die Langenbogener Sieben den Heimsieg nicht mehr gefährden. Das 25:15 am Ende war auch in dieser Höhe verdient und hätte bei etwas mehr Konzentration beim Abschluss auch noch höher ausfallen können.

 

Tschorba im Tor, Amthor(8) Danielzig(5), Walter(4), Keil(3), Frick, Pillert(je 2), Wörner(1), Lexa, Renz, Müller, Worms

 

Spielbericht vom 11.12.2011:

SV Großgrimma - Landsberger HV 15:5 (5:2)

 

Das hatten sich wohl alle etwas anders vorgestellt. Gegen die Mannschaft von Landsberg hatte die SVG Sieben die Favoritenrolle inne. So forderte Trainer Jan Förster auch vor der Partie Konzentration in der Deckung und Torgefahr von allen Positionen im Angriff. Entsprechend konzentriert begannen die Mädchen das Spiel. Besonders die offensive Deckung ließ die Gäste überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und ermöglichte immer wieder Balleroberungen. Allerdings war der Positionsangriff, wie sooft in den letzten Partien, zu behäbig und wenig druckvoll. So konnte man zwar ein 5:0 heraus werfen, dass man dafür allerdings 20 Minuten brauchte, illustriert das Spiel sehr eindrucksvoll. Dazu kam eine unterirdische Chancenverwertung, die selbst für die häufig abschlussschwachen Einheimischen eine neue Qualität darstellte. So konnten die Gäste durch 2 Strafwürfe kurz vor der Halbzeit sogar noch verkürzen. Mit 5:2 ging es in die Kabine. Der Trainer erklärte noch einmal besonders die offensiven Vorgaben und forderte mehr Mut ein. Die 2. Hälfte begann auch wieder konzentriert, allerdings blieb den Mädchen der Wurferfolg zu oft, trotz klarer Möglichkeiten, aufgrund eigener Nachlässigkeiten versagt. Zum Glück blieb die Deckung auch nach Einwechslungen stabil und bildet die Grundlage für einige Gegenstöße. Dadurch konnte man über die Zwischenstation 10:3 bis 14:4 davon ziehen. Letztlich fiel den Gästen nichts ein, um die Deckung zu knacken. Daher war der 15:5 Erfolg am Ende auch hochverdient. Bei ein wenig mehr Konzentration aber auch Zielstrebigkeit hätte der Sieg aber deutlich höher ausfallen können und wegen der Überlegenheit auch ausfallen müssen. Andere Gegner werden solche Tage nicht verzeihen. Es bleibt also nur festzuhalten: Pflichtaufgabe erfüllt.

 

Tschorba und Müller im Tor, Amthor(9), Danielzig, Frick, Pillert (je 2), Keil, Walter, Wörner, Worms, Renz, Lexa

 

 

Spielbericht vom 26.11.2011:

TSV 1893 Großkorbetha - SV Großgrimma 16:27 (10:18)

 

Am Samstag traf man auf den TSV 1893 Großkorbetha und war laut dem Tabellenstand klarer Favorit. Da die B-Jugend Mädels fast zeitgleich in Erdeborn ihr Spiel zu absolvieren hatten, musste man auf Jessica Frick verzichten, welche dankenswerter Weise ihren älteren Vereinsmitgliedern aushalf. Dafür aber bekam man sehr gute Verstärkung mit Henriette Wörner und Lena Kirchhof. Das Spiel fing routiniert für die Großgrimmaer an und man führte nach 10 Minuten mit 9:3. Doch bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass man den Kreisläufer und die Einläufer des TSV nur schwer oder gar nicht in den Griff bekam. Das war das große Problem in der gesamten Spielzeit, welches den Mädels auch die Sicherheit nahm. Der Gegner kam zu einfach zu Toren, ohne dass sie sich großartig dafür bemühen mussten. Wenn man dann mal die Zuspiele an den Kreisläufer verhinderte oder ein Zuspiel abfing, startete man, leider auch viel zu selten, zu schnellen Gegenstößen und konnte somit die Führung bis zur Halbzeit auf 18:10 ausbauen. In der Pause erinnerten die Trainer an die Stärken der Mädels um somit die Unsicherheit zu nehmen. Des Weiteren forderte man mehr Konzentration im Angriff sowie in der Abwehr und eine gewisse „Ruhe“ im Spielaufbau. Doch leider blieben diese Worte in der Kabine. Stattdessen begann die 2. Hälfte mit purer Hektik. Entweder spielte man die Bälle ins Aus, dem Gegner zu oder scheiterte mit unplatzierten Würfen an der Torhüterin. Nach nicht einmal 5 Minuten war die Reaktion der Trainerbank klar: Auszeit. Durch beruhigende Worte und ein paar Umstellungen auf dem Spielfeld erhoffte man sich etwas mehr Sicherheit. Tatsächlich folgten nur noch selten Ballverluste, doch der Drang zum Tore werfen war weiterhin nicht zu spüren. Lediglich Henriette Wörner und Lena Kirchhof strahlten Gefahr für den TSV aus. In der 33. Minute fiel dann endlich das erste Tor seitens der Gäste (19:11). Dem Zuschauer wurde von da an ein ständiger Wechsel zwischen ordentlichen und unsicheren Handball geboten. Teilweise setzte man sich schön im 1:1 durch o. brachte den Kreisläufer gut in Szene, doch dann verfiel man wieder der Unsicherheit und vergeigte so die Bälle. Letztendlich kann man sagen, dass der Sieg nie in Gefahr war. Doch das Ziel von jeder Spielerin sollte es sein Tore zu werfen, das hat man leider nur wenig gespürt. Auch die Abwehrleistung muss sich wieder stabilisieren. Man kann die Torhüterin nicht einfach im Stich lassen. Und das Glück, dass der Gegner mehrfach das Aluminium trifft, hat man nicht immer.

 

Tschorba im Tor, Amthor (5), Danielzig (7), Pillert (3), Walter (4), Wörner (1), Kirchhof (1), Lexa, Renz

 

Spielbericht vom 30.10.2011:

Weißenfelser HV 91 - SV Großgrimma 25:21 (13:11)

 

Zum Spitzenspiel 2. gegen 3. traten die Mädchen der weiblichen C- Jugend in Weißenfels gleichzeitig zum Derby an. Durch gemeinsames Training einiger Leistungsträger beider Mannschaften beim Fördertraining des Spielbezirkes, waren die grundsätzlichen Spielanlagen klar. Die SVG Mannschaft begann die Partie konzentriert und konnte durch einige schöne Aktionen in Führung gehen. Allerdings ließ sich Weißenfels nicht abschütteln, da ihnen besonders über die überragende Lena Matte (13 Treffer) immer wieder leichte Treffer gelangen. Als sich nach dem 3:3 Ausgleich, dann auch erste Fehlversuche bei der SVG Mannschaft einstellten, geriet man schnell mit 7:5 in den Rückstand (17´). Die aggressive Deckung ermöglichte immer wieder Ballgewinne, so dass man wieder zum 7:7 ausgleichen konnte. Allerdings wurden die Gegenstöße heute zu oft überhastet und fahrig abgeschlossen. So verlief auch die weitere Partie. Die SVG Mannschaft kämpfte, eroberte Bälle und gab diese allzu leichtfertig wieder hin. Dazu kam die bekannte Abschlussschwäche, so dass es mit 13:11 in die Kabinen ging. In der Halbzeit forderte Trainer Jan Förster mehr Ruhe im Spiel und gezieltes Ausspielen der Möglichkeiten. In der 2. Hälfte griff prinzipiell auch die Umstellung in der Deckung, so dass man die stärkste Angreiferin der Heimsieben im freien Spiel besser kontrollierte. Allerdings war man gegen die kraftvoll ausgeführten Freiwürfe machtlos, die insgesamt 6 einfachste Treffer in der 2. Hälfte verursachten. Das entschied letztlich das Spiel. Die SVG Mannschaft musste für jeden Treffer hart arbeiten, um am Ende ein leichtes Gegentor zu fangen. Diese höhere Effektivität der Weißenfelser entschied das Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften.

 

Tschorba und Müller im Tor, Danielzig(9), Pillert(5), Amthor(4), Frick, Keil, Walter(je 1), Lexa, Renz

 

Spielbericht vom 12.11.2011

SV Großgrimma - VfB Bad Lauchstädt 49:15 (24:10)

 

Die Gäste aus Bad Lauchstädt traten zum Spiel gegen die SVG Sieben lediglich mit 6 Spielerinnen an. Daher war vorauszusehen, dass der Erkenntnisgewinn gering bleiben würde. Trainer Jan Förster forderte trotzdem von seiner Mannschaft ein konzentriertes Spiel, in dem man versuchen sollte, den Gegner konsequent unter Druck zu setzen. Das gelang auch recht gut, so dass trotz eines 1:2 Rückstandes in den ersten 2 Minuten schnell ein deutlicher Vorsprung herausgeworfen werden konnte (14:4, 13´). Immer wieder gelang es den Spielaufbau der Gäste zu unterbinden und Gegenstöße zu laufen. Außerdem reichten meist konsequente 1:1 Aktionen, um zum Torwurf zu kommen. Einzig eine indiskutable Chancenverwertung verhinderte eine noch deutlichere Führung. Außerdem zeigten sich auch Unkonzentriertheiten in der Deckungsarbeit, die der einzig gefährlichen Angreiferin der Gegner immerhin 8 Tore in der 1. Hälfte ermöglichte. Zum mangelhaften Deckungsverhalten fielen in der Pause auch einige deutliche Worte, die offenbar gehört wurden. Denn die 2. Hälfte begann konzentrierter und man ließ nun fast gar nichts mehr zu. Erst nach dem 35:10 (36´) gelang den Gästen wieder ein Treffer. Einzig die Chancenverwertung blieb immer noch mäßig. Der Endstand von 49:15 zeigte deutlich die Kräfteverhältnisse an diesem Tag, darf aber aufgrund des durchgängigen Überzahlspiels keinesfalls überbewertet werden.

 

Tschorba und Müller im Tor, Danielzig(14), Frick(12), Walter(8), Amthor(6), Wörner, Lexa(je 3), Renz(2), Worms(1)

Spielbericht vom 30.10.2011:

SV Großgrimma - SV Friesen Frankleben 25:19 (13:11)

 

Noch letzte Saison verlor man gegen die Friesen aus Frankleben in der Endabrechnung wegen eines Tores im direkten Vergleich die Bronzemedaille in der Liga. Das sollte dieses Jahr trotz des Abganges und der Verletzung von zwei Stützen der Mannschaft nicht wieder geschehen. Entsprechend forderte Trainer Jan Förster auch unbedingten Einsatz der Mannschaft, die diesmal von vier Spielerinnen der D- Jugend unterstützt wurde. Das hatten die Mädchen auch verstanden und gingen hoch motiviert in die Partie. Die gewohnt aggressive Deckung erkämpfte sich so auch immer wieder Bälle und hinderte Frankleben an einem geordneten Aufbauspiel. Die schnelle 3:1 Führung konnten die Gäste zwar in der 9. Minuten durch das 5:5 wieder ausgleichen, eine Führung sollte ihn allerdings nicht gelingen. Besonders Jasmin Danielzig konnte sich immer wieder im 1:1 durchsetzen und erzielte einige schöne Tore. Insgesamt gelang es aber auch spielerische Akzente zu setzen, indem man durch schnelle Wechsel und Übergänge immer wieder zu Möglichkeiten kam. Einzig die Chancenverwertung blieb, wie eigentlich immer, das Manko, so dass die Partie zur Halbzeit immer noch eng war. In der Pause forderte Trainer Jan Förster mehr Konsequenz besonders wenn man in Führung lag. Man solle sich dann nicht ausruhen, sondern weiter Druck machen. So eingestellt begannen die SVG- Mädchen wieder druckvoll und erhöhten schnell auf 15:11 (28´). Eine kleine Aufholjagd der Gäste, begünstigt durch zwei Ballverluste im Spiel nach vorn, ermöglichte den Gästen wieder den Anschluss auf 16:14. Ab diesen Zeitpunkt spielte jedoch nur noch die SVG- Mannschaft bis man nach dem 24:16 (45´) etwas zu nachlässig wurde und den Gästen noch ein wenig Ergebniskosmetik gestattete. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es eine überzeugende Leistung aller Spielerinnen war, bei der die „Aushilfe“ Henriette Wörner sehr gefiel, die geschickt in der Deckung und im Angriff agierte und so vier Tore erzielen konnte.

 

Tschorba im Tor, Danielzig(11), Wörner(4), Amthor, Pillert(je 3), Frick(2), Walther, Kirchhof(je 1), Lexa, Renz, Bernt, Streich

Spielbericht vom 08.10.2011:

SG Saaletal Reichhardtswerben-Prittitz - SV Großgrimma 5:33 (2:17)

 

In ihrem fünften Saisonspiel trafen die SVG Handballerinnen auf die bisher punktlosen Gastgeberinnen aus Reichhardtswerben-Prittitz. Bis auf zwei krankheitsbedingte Ausfälle trat man endlich wieder einmal ein Spiel mit der kompletten C-Jugend an. So wollte man die Niederlagen der letzten beiden Spiele vergessen machen.

Motiviert und mit einer offensiven Deckung startete die SVG-Sieben ins Spiel und führte nach 12 Minuten mit 10:0. Wahrscheinlich brachte dieser Vorsprung zu viel Ruhe ins Spiel, so dass man in der Deckung und im Angriff nachlässiger wurde. Im Angriff fehlten die Bewegung und das Spiel miteinander. Lediglich Rebecca Amthor und Jasmin Danielzig waren laufbereit und strahlten Torgefahr aus. Doch das sind 4 Spielerinnen zu wenig um die Deckung auf Trab zu halten und Lücken für die Nebenfrau zu erspielen. Auch in der Deckung ruhte man sich aus. Man griff die Gegner nur halbherzig an, so dass der ein oder andere Ball den Weg zum Tor fand. Jedoch waren diese Würfe sichere Beute von Luisa Brendel. Nach einer Auszeit in der 12. Spielminute zeigten die Worte der Trainerbank ihre Wirkung. Im Angriff bewegten sich die Gäste mit dem Ballfluss und durch das konsequente Stoßen auf die Lücken konnten die Nebenspielerinnen erfolgreich in Szene gesetzt werden. Vor allem Selina Lexa nutze diese geschaffenen Räume in der Prittitzer Deckung. Des Weiteren sah man schöne Doppelpässe in der Aufbaureihe und gelungene 1:1 Aktionen. Dennoch führte man „nur“ mit 17:2 zur Halbzeit. Dieser Vorsprung hätte deutlicher aussehen können, wären da nicht diese unplatzierten Würfe oder Pfostenknaller.

Ähnlich wie die erste Halbzeit begann auch die Zweite. Die SVG Mädels ließen den Gastgeber kaum zum Zuge kommen. In der Abwehr erkämpfte man sich die Bälle und startete schnelle Gegenangriffe, so dass man förmlich in einen Torrausch verfiel. Nach 35 Minuten stand es 27:3. Dabei waren es vor allem Jasmin Danielzig und Juliane Pillert, welche durch ihre Laufbereitschaft den Vorsprung kontinuierlich vergrößerten. Doch auch in diese gute Spielphase schlich sich die Leichtfertigkeit ein. Durch Dribbelfehler, Fehlpässe und Würfe auf den Torwart stand die Anzeigetafel seitens der Großgrimmaer fast 10 Minuten still. Erst dann begann man wieder konzentrierter und gewissenhafter Handball zu spielen. Nun konnte auch endlich Lisa Renz nach ihren Pfostenwürfen ein Tor auf ihrem Konto verzeichnen. Zum Schluss lässt sich sagen, dass die Mädels ein ordentliches Spiel abgeliefert haben, auf dem aufgebaut werden kann bevor es am 30.10. gegen den SV Friesen Frankleben geht. Lobenswert in diesem Spiel ist erstmals eine 7-Meter-Trefferquote von 75%.

Anerkennung dient Luisa Brendel, die trotz Kreuzbandriss im Tor stand und lediglich 5 Treffer zuließ.

 

Amthor (8), Brendel, Danielzig (11/3), Frick, Keil, Pillert (5), Walter (4),

Renz (1),Lexa (4)

Bericht: Franziska Schmalz

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Spielbericht vom 02.10.2011

SV Großgrimma - BSV Fichte Erdeborn 18:25 (8:11)

 

Bedingt durch den Einsatz mehrerer Spielerinnen in der B-Jugend wollte eine durch Spielerinnen aus der D-Jugend verstärkte Mannschaft gegen die Gäste aus Erdeborn ihr Heimspiel am letzten Wochenende trotzdem siegreich gestalten. Der Mannschaft war jedoch anzumerken, dass ihr über weite Teile des Spiels das nötige Selbstvertrauen fehlte. Von Beginn an wurde zu oft nur reagiert und Verantwortung delegiert; selten eigene spielerische Akzente gesetzt. Bis zum Stand von 8:9 konnte das Spiel noch offen gestaltet werden. Danach setzte sich Erdeborn leicht ab (Halbzeitstand 8:11) und erhöhte mit Beginn der 2. Halbzeit auf 12:8. Diesem Rückstand lief die SVG-Sieben praktisch dem gesamten Spiel nach. Die Möglichkeit,
entscheidend zu verkürzen, wurden leichtfertig vergeben. Die bereits bekannte Schwäche beim Strafwurf trug hier ebenso dazu bei, wie Ballverluste im Gegenstoß aufgrund technischer Fehler oder unkonzentrierter Würfe. Zu oft ließ man sich zu schwierigen Würfen aus zu spitzem Winkel oder aus dem Rückraum ohne Vorbereitung verleiten. Zu selten wurde die Kreisspielerin gesucht oder wenn, dann meist mit Ansage oder ebenso unvorbereitet.
Als die Mannschaft Mitte der 2. Halbzeit begann, wieder miteinander Handball zu spielen, keimte noch einmal Hoffnung auf. Schöne Doppelpassspiele mit Einlaufen (Rebecca Amthor) waren ebenso sehenswert wie gutes 1:1-Verhalten (Lena Kirchhof). Als 4 Minuten vor Schluss von 15:21 auf 17:21 verkürzt werden konnte und die Mannschaft spürte, dass „noch etwas gehen könnte“, hieß es Alles oder Nichts. Leider konnte der Ball in der jetzt gespielten Manndeckung aber nur selten erobert werden; vielmehr nutzten die Gäste, bedingt durch clevereres 1:1-Verhalten, die entstandenen Freiräume und erhöhten die Differenz weiter.

Fazit: Bei konsequenterer Verwertung der klaren Torgelegenheiten, mit mehr Spielfreude und dem unbedingten Willen aller Spielerinnen wäre hier deutlich mehr möglich gewesen.

 

Müller im Tor, Amthor(6), Keil(1), Pillert(3), Renz(1), Lexa(1), Wörner(1), Kirchhof(5)

 

Bericht: Karsten Mann