Sachsen-Anhalt-Liga Damen

HSG Großgrimma/ Zeitz I

1.Reihe: Madlen Schröter, Dana Michael

2.Reihe: Cindy Lassen. Elizabeth Ludwig, Martha Schmidt, Jessica Meffert

3.Reihe: Maria Kupfer, Sindy Schmidt, Sylvia Horn, Carolin Hillert, Franziska Schmalz, Janine Graul, Katrin Stollberg

Trainer: Jan Förster

Spielbericht vom 13.05.2012:

BSG Aktivist Gräfenhainichen - HSG Großgrimma/Zeitz 40:25 (21:10)

  

Standesgemäße Niederlage

Aufgrund einiger Verletzungen konnte man zum Spiel gegen den Landesmeister 2011 und derzeitigen Tabellendritten nur ersatzgeschwächt antreten. Trotzdem wollte man sich nicht kampflos ergeben, sondern zum Abschluss ein passables Ergebnis erzielen. Dazu wollte man sicher in der Deckung stehen und im Angriff bewusst das Tempo aus dem Spiel nehmen. Das gelang jedoch nur phasenweise. So ging man zwar mit 0:1 in Führung, musste dann aber drei schnelle Gegentore hinnehmen (3:1, 4´). Man ließ sich aber nicht abschütteln, da die Gastgeberinnen in der Deckung viele Räume ließen, die die HSG durch zielstrebige 1:1 Aktionen nutzen konnten. So blieb die Partie bis zum 8:6 offen (13´). Im folgenden Verlauf stellte sich die bewegliche Deckungsreihe der Gräfenhainicherinnen besser auf die Aktionen der HSG - Damen ein. So konnten immer wieder Pässe abgefangen und zu Gegenstößen genutzt werden. Das ließ den Rückstand kontinuierlich anwachsen. Auch eine Auszeit beim 12:7 änderte daran nichts. Als man dann noch versuchte, das Tempo im Spielaufbau auf Kosten der Genauigkeit zu erhöhen, bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung konsequent von 15:9 (24´) auf 21:10 bis zum Pausenpfiff aus. In der Halbzeit forderte Trainier Jan Förster mehr Ruhe im Positionsangriff und beweglichere Abwehrarbeit. Zumindest das Angriffsspiel wurde in der 2. Hälfte besser. Besonders Janine Graul konnte sich am Kreis jetzt oft durchsetzen. Aber auch die stets zuverlässige Franziska Schmalz ging immer wieder beherzt in die Lücke und erzielte Tore. Einzig die Deckung blieb zu löchrig, um wirksame Ergebniskosmetik zu betreiben. So entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier, bei dem man zu oft Ballverluste durch eigene Fehlpässe verursachte. So ging die Partie standesgemäß mit 40:25 verloren: Trainer Jan Förster meinte dazu: Das Spiel war zusammengefasst ein Spiegelbild der Saison. Uns fehlen die Mittel, um von allen Positionen konsequente Torgefahr auszustrahlen. Gleichzeitig lassen wir uns vom Gegner zu oft zu Fehlern im Passspiel zwingen, dem dann ein zu behäbiges Umkehrspiel folgt. So kann man immer nur phasenweise ebenbürtig spielen. Aber den Klassenerhalt haben wir auch nicht gegen die spielstarken Gegner wie Gräfenhainichen, sondern an anderer Stelle verspielt.

 

Schröter im Tor, Schmalz(8), Meffert, Graul(je 6), Schmidt, M. (2), Hillert, Stollberg, Kupfer(je 1), Horn

 

 

Foto: Karsten Mann
Foto: Karsten Mann